Forschungsvorhaben 2021

Zugänge in radikalisierungspräventive Angebote in Berlin


ausgangslage

Durch langjährige praktische Erfahrung im Bereich der religiös begründeten Radikalisierungsprävention und durch die Zusammenarbeit und den Austausch mit Expert(inn)en aus Wissenschaft und Praxis zeigt sich: es gelingt bisher nicht zufriedenstellend, junge Menschen, die sich (vermeintlich) radikalisieren oder die von Fachkräften als besonders gefährdet oder vulnerabel beschrieben werden, aus den Regelstrukturen in entsprechende präventive Programme zu überführen. Welche Ursachen diesem Problem zugrunde liegen und welche Lösungsansätze sich entwickeln ließen, um Zuweisungsprozesse erfolgreicher zu gestalten, sind zentrale Fragen, die im Rahmen einer empirisch fundierten Bestandsaufnahme mit Hilfe von Expert(inn)eninterviews beantwortet werden sollen sollen.

 

FOKUS DER BEFRAGUNG

  • Können Radikalisierungsphänomene im beruflichen Kontext wahrgenommen werden? Wenn ja, wie sehen diese aus? Wenn nein, woran könnte dies liegen?
  • Kam es bereits zu Zuweisungen in radikalisierungspräventive Projekte? Wenn ja, wie liefen diese ab? Wo gab es Hürden?
  • Welche Faktoren spielen eine Rolle bei der Erkennung von Radikalisierungstendenzen? Welche Faktoren bedingen eine erfolgreiche Zuweisung in radikalisierungspräventive Programme?
  • Welche Handlungs(-un)sicherheiten bezogen auf Radikalisierung bestehen. Was brauchen/wünschen sich Fachkräfte aus der offenen Jugendarbeit und den Jugendämtern für ihre Arbeit von Projekten und Trägern, die im Bereich der Radikalisierungsprävention tätig sind?

Bei Rückfragen zur Forschung können Sie sich gerne jeder Zeit melden.

 

Caroline Welsch | welsch@denkzeit.com

Projektkoordination & Ansprechpartnerin Kompetenznetzwerk Radikalisierungsprävention