Beratung in der Radikalisierungsprävention. Wie sich pädagogische Gespräche förderlich gestalten lassen.

WORKSHOP AM 22.09.2021 VON 09:30 BIS 14:30 UHR


Das Thema „Radikalisierung“ erfährt seit Jahren auch abseits der sicherheitspolitischen Agenda vermehrt Aufmerksamkeit. In der Radikalisierungsprävention haben sich in den vergangenen Jahren unterschiedliche pädagogische Ansätze zunehmend etabliert.

Im Workshop werden verschiedene Ansätze der pädagogischen Beratungsarbeit innerhalb der Radikalisierungsprävention vor- und nebeneinandergestellt. Vom psychoanalytisch-pädagogischen Einzelsetting ausgehend, sollen vor allem systemische Ansätze beleuchtet und diskutiert werden. Wir stellen uns die Fragen, wie einzelne Beratungsansätze von den Klient(inn)en angenommen werden und wie mögliche Erkenntnisse aus dieser Arbeit mit radikalisierten jungen Menschen, in der Einschätzung von Fällen, für das Feld der Radikalisierungsprävention fruchtbar sein können.

 

Im Workshop werden wir uns unter anderem mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  • Welche Rolle spielt das soziale System in der Einschätzung und weiterführenden Arbeit mit dem Klienten/der Klientin?
  • Wie kann das Umfeld förderlich in die Arbeit einbezogen werden? Welche Herausforderungen entstehen dadurch?
  • Wie kann eine Eingliederung des Klienten/der Klientin in förderliche soziale Umfelder gelingen?

 


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