Kein Zugang!? Wie kann gelingende Vermittlung in radikalisierungspräventive Programme aussehen?

WORKSHOP AM 06.10.2021 VON 09:30 BIS 14:30 UHR


 

Religiös begründete Radikalisierung zu erkennen und ferner zu vermitteln ist mit umfänglichen Hürden verknüpft. Neben der Gefahr der Stigmatisierung, dem Mangel von Strukturen und Erfahrungswerten, bündeln sich weitere Hindernisse gegen eine erfolgreiche Übermittlung von jungen Menschen in für diese Zielgruppe förderliche Programme.

In diesem Workshop möchten wir über die Erfahrungen und Erkenntnisse, die aus der Arbeit in der offenen Kinder- und Jugendhilfe und im Jugendamt mit religiös begründeter Radikalisierung gemacht wurden, ins Gespräch kommen. Dabei interessiert uns vor allem die Frage, ob und in welchem Kontext die Teilnehmer(innen) des Workshops mit diesem Phänomen, der religiös begründeten Radikalisierung, in Berührung gekommen sind. In einem weiteren Schritt werden die Erfahrungswerte einer Befragung (Bedarfsanalyse) vorgestellt, mit dem Ziel, hieraus Handlungsmöglichkeiten für zuweisende Stellen zu formulieren. Wie könnte eine Vermittlung in radikalisierungspräventive Programme aussehen und welche Faktoren sind für eine passende Vermittlung wichtig? Wie können wir junge Menschen unterstützen, diese Programme auch erfolgreich abzuschließen? 

 

Im Workshop werden wir uns unter anderem mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  • Wie können wir bestmögliche Bedingungen für die Erkennung von Radikalisierungstendenzen schaffen? Welche Bemühungen sind vordergründig?
  • Welche Faktoren begünstigen eine erfolgreiche Zuweisung? Welche Best Practice Beispiele kennen Sie? Welche Wege funktionieren?
  • Wie können die Jugendlichen optimal während des Projektes/der Maßnahme (außerdem) unterstützt werden?

 


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